Bäsle-Briefe und Flötenquartette

Christoph Well im ausverkauften Rathausfestsaal Von Romi Löbhard

Landsberg Wäre Wolfgang Amadeus Mozart ein Kind der heutigen Zeit, er wäre, wenn nicht gerade am Komponieren, dann in ständigem, virtuellem Kontakt mit Freunden und Verwandten. Es gäbe dann allerdings nicht die vielen, der Nachwelt erhaltenen Briefe, die er auf seinen Reisen geschrieben hat, die immer wieder für köstliches Amüsement sorgen und die zeigen, dass „Wunderkind“ Mozart zeitlebens ein musikalisches Wunder war, aber im Herzen immer ein Kind geblieben ist.

Genau diese zwei Komponenten haben Christoph Well und das Bäsle-Quartett unter dem Titel „Ich küsse Sie tausendmal und bin Knall und Fall ihr W. A. Mozart“ zusammengeführt und den Zuhörern im ausverkauften Festsaal des Historischen Rathauses in Landsberg einen überaus vergnüglichen, qualitativ luxuriösen Abend beschert.

Link: Augsburger Allgemeine 3.12.2011