Bäsl-Briefe und Biermösl-Blosn

Christoph Well: Ich küss sie tausendmal und bin knall und fall. Ihr W.A. Mozart in Südwest Presse

Vom 31. Oktober 1777 bis zum 23. Oktober 1781, also über einen Zeitraum von vier jahren schrieb Wolfgang Amadeus Mozart die neun berühmten Bäsle-Briefe an seine Cousine Maria Anna Thekla. Die jungen Leute, die sich seit frühester Kindheit kannten, waren äußerst vertraut miteinander, was die vielen Anspielungen und derben Formulierungen belegen.

Christoph Well, begnadeter Musiker, Gründer der allseits gerühmten Biermösl Blosn und bekennender CSU-Gegner, hat die Bäsle-Briefe im schönsten Bairisch mit all ihren Wortspielereien, Späßen, Witzen und Mozarts Schabernack für ein Hörbuch gelesen. Und das Bäsle-Quartett hat die 80-minütigen, kurzweilige CD „Ich küss sie tausendmal und bin knall und fall, Ihr W.A. Mozart“ mit des Meisters Flötenquartetten musikalisch ergänzt (Kein & Aber, 19,99 Euro).